Der Begriff Inklusion stammt aus dem Lateinischen (includere) und bedeutet so viel wie „einschließen“ oder „einbeziehen“ (vgl. Aktion Mensch 2016). Ziel ist der gemeinsame Schulbesuch von behinderten und nicht behinderten Kindern in einer Regelschule als „Normalfall“. „Normal“ ist nur, dass alle SchülerInnen, LehrerInnen sowie Eltern verschieden sind.

(Aktion Mensch 2016)

In der Südeschschule werden Kinder mit verschiedenen Begabungen, Teilleistungsstörungen, Kompetenzen, sozialen und emotionalen Problemen, Migrationshintergründen, Sprachschwierigkeiten, Hochbegabungen, körperlichen Einschränkungen, Lernproblemen, Verhaltensauffälligkeiten, sozialen Kompetenzen, Religionen, Mehrsprachigkeit, Entwicklungsverzögerungen und Kinder aus anderen vielfältigen Kulturen gemeinsam unterrichtet. In einer inklusiven Gesellschaft ist es normal, verschieden zu sein. Jeder ist willkommen. Wir haben das Ziel, Barrieren und Schwierigkeiten aufzuheben und Nutzen daraus zu ziehen. Teilhabe ist die Regel und die Selbstbestimmung das Ziel.

Schwerpunktthemen des Gemeinsamen Lernens an der Südeschschule sind:

  • Konfliktbewältigung und Streitschlichtung
  • Förderung des Selbstbewusstseins
  • Förderung der Selbstständigkeit und Eigenverantwortung
  • Teilhabe stärken
  • Vielfalt nutzen
  • Empathie fördern
  • Klassengemeinschaft stärken und entwickeln
  • Demokratie ermöglichen (Klassenrat)
  • Individualität fördern und fordern
  • Lernsituationen außerhalb des Unterrichts schaffen (Patenschaften, soziale Projekte, Projekttage, Experten einladen, Arbeitsgemeinschaften, außerschulische Lernorte)
  • Individuelle Förderung im fachlichen oder entwicklungsorientierten Anliegen
  • Diagnostik
  • Beratung
  • Konzentrationsförderung
  • Schulung der Wahrnehmung
  • Förderung der Motorik (Fein- Visuo- und Grobmotorik)
  • Deutsch als Zweitsprache, Sprachförderung
  • Das Nutzen von Hilfsmitteln als Selbstverständlichkeit und Regel
  • Strukturierte Lernumgebungen
  • Team-Teaching
  • Der Einsatz von Token-Systemen und Verstärkerplänen
  • Soziales Lernen
  • Offene Unterrichtsformen
  • Lese-Rechtschreibförderung
  • Sozialtraining
  • Auszeiten (nächstgelegene Klasse, nach Absprache)
  • „Gastschüler“ in einer anderen Klasse für einen bestimmten Zeitraum